Kapitel 36 Barack Obama

Einst von Sklaven erbaut, zieht nun zeitgemäß der schwarze Messias in das weiße Häuschen seiner Vorgänger ein. Auch wenn es an der Zeit war, sind die Umstände wenig ergreifend. Das Hyperreich der Westliche Hemisphäre liegt am Boden, überall fehlt es an liquiden Greenbacks. Von anderen Hypotheken W.s ganz zu schweigen.
Er sagt, sie könnten alles tun. Aber für einen Traum muss man schlafen. Die Menschen wollen ihn verklären, sich verzehren nach neuen Ideen und Idealen, seit dem die Pioniere damals aufbrachen, um mit Zuversicht, Büffel- und Indianermorden ihre heilige Mission zu erfüllen...

Image Hosted by ImageShack.us

2 Kommentare 29.7.09 20:19, kommentieren

Werbung


Kapitel 35 G 8 - Gipfel

In lang gedehnten Worten erklärt ihr mir die Welt. Sagt was zählt, wohin es geht. Vergebt mir nicht meine eigenen Gedanken, schränkt mich ein und sucht den Zank. Eure Aristokratur erinnert an die antiquierte Junkerbande. Ihr baut Zäune und krankt an ewiger Paranoia. Ja, ihr seid verrückt. Ihr erkennt nicht was ich sehe, wie ich flehe nur für ein bisschen Licht. Versagt es mir nicht. Ich weiß ja ich bin ungerecht, ihr sagt es schafft sich jeder selbst sein Lebensglück. Die gute alte Zeit ließe sich nicht klonen. Und der Besitz gehöre dem rücksichtslos Handelnden.
Die Macht habt ihr, gebt immer Acht. Und die Terroristen sind immer die Anderen, im Reich der Dämonen.
Ein Gezeter und die Kunde, es gäbe einen neuen Kalten Krieg zu bestaunen. Das Russisch Roulette dreht seine Runde.
Kommt hier noch ein Wort der Versöhnung, so als Belohnung, etwas zur Umgewöhnung? Eure Sonderlizenzen sind Wählerwunsch und wenn ihr euch trefft, ist das eurer gutes Recht. Der globale Protest widersteht friedvoll monokratischen Despoten. Da gibt es natürlich auch einheimische und zugereiste Idioten, die auch für die Quoten den Krieg proben. Kommt so weniger Zwietracht unter die ungleichen Sterblichen? Im Grunde verbindet uns doch zuviel, das gibt Hoffnung für alle Zivilen auf etwas mehr...

Image Hosted by ImageShack.us

2 Kommentare 31.5.07 19:09, kommentieren

Kapitel 34 Verbrechen

Man sieht sie in manchen Ecken und Gassen, die kleinen Geister, die das Hassen nicht lassen. Ein Kopfkrebs entstanden aus unzähligen Fragen, wobei doch die Antworten längst ganz klar auf der Straße lagen. Versagen ist ihre größte Stärke. Sie sind grundlos beleidigt von kleinsten Disharmonien und dumpf eingeschworen auf unlöbliche Absicht. Geben alles für nichts und jeder bekommt noch etwas davon ab...

Image Hosted by ImageShack.us

2 Kommentare 20.4.07 12:11, kommentieren

Kapitel 33 Fußball-WM

Bei all dem Trubel und Fahnenmeeren vergaß das Volk, dass da draußen Kriege und Stürme toben. Wichtig war nur die Schlacht und der Sieg auf dem grünem Rasen. Das stärkte die Moral und auch das Selbstverständnis, nationalbewußt zu sein...

Image Hosted by ImageShack.us

2 Kommentare 7.9.06 12:26, kommentieren

Kapitel 32 Terrorismus

Wenn ihr denkt es geht nicht mehr, beweisen sie es doch weltweit, wie viel Aufsehen man mit perfiden Massenmorden erregen kann. Zuweilen recht kreativ, aber ohne Rechtfertigung, schlagen sie zu, wahllos - ziellos. Als Armee Gottes, blind vor Hass, üben sich sich darin, die Lüge zu leben und den Tod zu geben. Sie schreien wie Opfer, unterscheiden sich aber nur durch ihre Ehrlichkeit von den Peinigern...

Image Hosted by ImageShack.us

1 Kommentar 14.8.06 20:20, kommentieren

Kapitel 31 Perverse

Durch dunkle Nadelwälder streifen sie und schauen auf Spielplätzen den Schutzbefohlenen zu. Mit Äxten und Bonbons begegnen die abgestorbenen Perversen der unantastbaren Unschuld. Sie mißbrauchen und zerstören sie, mehren das Leid der Welt für einen absurden Kick. Ganze Schwarzindustrien leben davon, Leben systematisch zu vernichten. Die Eltern lassen das Zimmer im Urzustand, es bleibt das Gefühl, es schwindet der Verstand...

Image Hosted by ImageShack.us

2 Kommentare 31.8.06 10:24, kommentieren

Kapitel 30 Rückzug aus dem Irak

Nach und nach begeben sich die einst Getreuen nach Hause. Wo die Kriegsschuld wächst, kommt man lieber ins Reine. Nur eine Abordnung der Weltschutzmänner bleibt zurück im großen Chaos, dass keiner zu beherrschen weiß...

Image Hosted by ImageShack.us

2 Kommentare 11.7.06 08:35, kommentieren

Kapitel 29 Weltpolitik

Der terrane Terrorislamismus ist ebenso ein wahrer Mythos wie die Scheinheiligkeit des US-Imperiums. Im Zuge der Neuorientierung nach der Erwärmung des Krieges wuchs der rote Riese im Fernen Osten. Und ist somit allein an seiner reinen Masse ein Globalplayer, sondermaßen.
In der Mitte des Mythos Europa starre Deutsche, die wohl doch immer die Gleichen, aber dennoch dabei recht erfolgreich sind. Angie strange und straight zugleich macht sich an der Spitze breit und vermeidet zuweilen Phrasen. Sie beweist Klasse, wo es niemand vermutet hätte.
Ansonsten im Ganzen setzt ihr Advokaten auf Druck, beharrt auf Scheuklappen, gebt den Menschen ein mildes Lächlen zurück. Diese gehorchen dankend, bückend, kriechend und ignorant verstricken sie sich in Konglomeraten aus purer goldener Scheiße. Guten Tag Herr Bush, wissen sie wie ich heiße...

Image Hosted by ImageShack.us

2 Kommentare 29.6.06 19:45, kommentieren

Kapitel 28 Bundeswehr

Junge Burschen, als Männer verkannt, taten ihren Dienst am Volke. Stramm am Morgen, satt am Mittag, abends besoffen auf zwei Metern. Sie rannten und hockten im Dreck, blieben Zivilisten, auch mit Gewehr. Nun liegen die Frauen mit ihnen im Bunker, leisten ihren Beitrag. Nur ein Zweifel bleibt. Können sie wie Männer im Kampf bestehen...

Image Hosted by ImageShack.us

4 Kommentare 22.6.06 22:55, kommentieren

Kapitel 27 Links & Rechts

Die bessere Seite sagt, jede soll mit jedem vögeln, die Menschheit muß sich paaren damit Weltfrieden herrscht. Dazwischen ein Schlachtfeld. Die andere Seite sagt, Rassenmischung kann nicht funktionieren. Und diese gehen einhellig mordend meuchelnd einher und verderben manche Karriere. Sie selbst haben eher wenig Verstand, ziehen die Messer, brüllen am Strand...

Image Hosted by ImageShack.us

2 Kommentare 21.6.06 22:50, kommentieren

Kapitel 26 Klimawandel

Gerade Wege wollte man, gewaltsam der Natur in 's Geschäft fuschen. Man hatte anfangs nasse Füße und dann liefen die Keller voll. Man schwamm in Booten und auch um 's Leben. Unsichtbare Wellen störten so manches Urlaubsglück, man spendete. Untermalte es mit trauriger Musik...

Image Hosted by ImageShack.us

2 Kommentare 8.6.06 21:42, kommentieren

Kapitel 25 Irak-Krieg Eskalation

Demonstrationen vermochten das Säbelrasseln kaum stoppen. Ein weiteres Mal hieß es Bagdad versus Washington. Erst gab's noch ein langes Lamentieren, doch der Juniorpräsident wollte seinen Anspruch zementieren. Der Große Rat blieb außen vor und die Marines gingen rein. Von einer genoziden Armada sprach man in hehren Worten, ging dabei selbst brutalst in die Schlacht und fand doch Nichts, nicht mal Gegenwehr. Wer keinen Widerstand mehr leisten kann, geht anders vor...

Image Hosted by ImageShack.us

2 Kommentare 1.6.06 09:32, kommentieren

Kapitel 24 Robert Steinhäuser

Der Oberstufenschüler, der zum Großstadtninja wurde, zählte seine Opfer nicht, sie waren ihm egal. Was lernen sollte er von ihnen, aber seine Dozenten fand er woanders. Eine Zukunft gab es für ihn nicht mehr, wo es die Eltern doch so gerne gesehen hätten. Er nahm die Waffen, wütete und füllte letztmalig die Gazetten...

Image Hosted by ImageShack.us

2 Kommentare 1.6.06 08:49, kommentieren

Kapitel 23 Irak-Krieg Invasion

Die Staaten gaben sich unbedingt dem Schockerlebnis hin und sicherten der verbliebenen Großmacht Treue zu. Die Vasallen griffen zu den Waffen, aber mit dem Krieg wollte keine neue Weltordnung kommen, sondern nur ein noch größeres Desaster...

Image Hosted by ImageShack.us

2 Kommentare 1.6.06 08:40, kommentieren

Kapitel 22 Millennium

Zeitenwenden wecken beim Zeitzeugen immer ein Gefühl des Umbruchs, der letztendlich nur dadurch stattfindet, dass alle, die der jeweiligen Zeitrechnung unterstehen, daran glauben, dass sich etwas ändert. Die ganz Aufgeweckten denken nicht im Traum daran, aber die Dummen, gerade die, die in Weißen Häusern hausen, belehren uns eines Besseren. Mit Verwirrung & Präzision schaffen sie Tatsachen & Präzedenzen, dienlich nicht dem Volk, so doch dem Machterhalt. Nur von oben ist der Blick frei und der Gott so nah. Es war ein sonniger Morgen in Big Apple und dann brach die Nacht herein, am helllichten Tag...
Image Hosted by ImageShack.us

3 Kommentare 1.6.06 08:26, kommentieren

Kapitel 21 Computer

Ein Netz kannte seit jeher jeder Fischer, doch dieses hier war anders geknüpft. Fast unvorstellbar- Briefe über Kabel senden, Chats für martiale Dinge, Surfen auf Datenwellen, als ob das ginge und vielerlei Wundersames brachte es uns. Die Welt wurde immer kleiner und mobil. Füllten Rechner noch vor Jahren ganze Räume, träumte Bill schon von einer neuen Zeit. Mit der Mikromierung kam die Leichtigkeit. Aber die Panikmacher streuten Gerüchte, dass nach der SoFi die große 2 das Ende sei für die Binärmaschinerie. Die Uhr schlug um & Nichts passierte. Jetzt war man schlauer und investierte...

Image Hosted by ImageShack.us

3 Kommentare 6.5.06 02:08, kommentieren

Kapitel 20 Mitte-Links

Nach Neuwahlen und viel Gezeter stand fest, wer diesmal das Land regierte. Die Linken waren an der Reihe. Voran die Sozialdemokratie, die nun die Mitte stellte, sekundiert von Joschkas Revoluzzern. Angela M. blieb nur der Parteivorsitz der CDU, wo sie sich schon als Päpstin fühlte. Der Aufschwung sollte endlich kommen, nur kam lange Nichts. Ämter wechselten noch oft die Träger und verloren an Würde. Während der Kanzler in den spiegelnden Objektiven eben schnell mal seine angemalten Haare richtete, ging man Reformen nur langsam an. Die Macht stieg den Gewählten in die Köpfe und das Ganze wirkte wie ein rot-grüner Versuchsballon, der abzustürzen drohte...

Image Hosted by ImageShack.us

2 Kommentare 4.5.06 10:23, kommentieren

Kapitel 19 Helmut Kohl

Jener wohlgenährte Pfälzer, der sich die Einheit in sein Büchlein schrieb, stolperte über reichlich ausstaffierte Koffer. Die Spender der Offerten wurden nicht offenbahrt, denn das könne nicht im Sinne der christlichen Partei sein. Und schließlich sei Betrug eine Frage der Ehre...

Image Hosted by ImageShack.us

2 Kommentare 29.4.06 15:49, kommentieren

Kapitel 18 Ägypten

Mit der Friedensreligion auf den Lippen gaben Muhammeds Erben im Land der Pharaonen ihren Zeigenfingern nach und richteten ein Blutbad an. Trotz ganzjährigem Sonnenschein verdunkelte sich der Blick für interessierte Touristen...

Image Hosted by ImageShack.us

1 Kommentar 28.4.06 22:13, kommentieren

Kapitel 17 Lady Di

In der Stadt der Liebe fand die britische Herzkönigin bei einer Hetzjagd ihren Tod. Die Bestürzung war unendlich groß. Unzählige gaben ihrer Trauer Ausdruck. Der Tunnelblick der Betroffenheit Heuchelnden war beinahe unerträglich. Aber POP sei Dank kamen da noch fünf Schwestern von der Insel, die jeglichen Trübsinn vermissen ließen...

Image Hosted by ImageShack.us

1 Kommentar 28.4.06 22:07, kommentieren