Kapitel 35 G 8 - Gipfel

In lang gedehnten Worten erklärt ihr mir die Welt. Sagt was zählt, wohin es geht. Vergebt mir nicht meine eigenen Gedanken, schränkt mich ein und sucht den Zank. Eure Aristokratur erinnert an die antiquierte Junkerbande. Ihr baut Zäune und krankt an ewiger Paranoia. Ja, ihr seid verrückt. Ihr erkennt nicht was ich sehe, wie ich flehe nur für ein bisschen Licht. Versagt es mir nicht. Ich weiß ja ich bin ungerecht, ihr sagt es schafft sich jeder selbst sein Lebensglück. Die gute alte Zeit ließe sich nicht klonen. Und der Besitz gehöre dem rücksichtslos Handelnden.
Die Macht habt ihr, gebt immer Acht. Und die Terroristen sind immer die Anderen, im Reich der Dämonen.
Ein Gezeter und die Kunde, es gäbe einen neuen Kalten Krieg zu bestaunen. Das Russisch Roulette dreht seine Runde.
Kommt hier noch ein Wort der Versöhnung, so als Belohnung, etwas zur Umgewöhnung? Eure Sonderlizenzen sind Wählerwunsch und wenn ihr euch trefft, ist das eurer gutes Recht. Der globale Protest widersteht friedvoll monokratischen Despoten. Da gibt es natürlich auch einheimische und zugereiste Idioten, die auch für die Quoten den Krieg proben. Kommt so weniger Zwietracht unter die ungleichen Sterblichen? Im Grunde verbindet uns doch zuviel, das gibt Hoffnung für alle Zivilen auf etwas mehr...

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31.5.07 19:09

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


U.D.O. (25.9.09 20:27)
Das Dingens steht am Doberaner Münster und das Foto ist wohl von 2007.

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